Eine Sammlung von historischen und traditionellen Rezepten der Familie Pantelidis

Zutaten

  • 1 Zwiebel, fein gewürfelt
  • 1 Handvoll Zucchini, fein gewürfelt
  • 1 Handvoll Aubergine, fein gewürfelt
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 getrocknete Pepperoncino
  • 1 Tasse Olivenöl (zum Kochen)
  • Nach Belieben Olivenöl (kalt, zum Abschmecken)
  • ½ Tube Tomatenmark
  • 1 TL brauner Zucker
  • 1 Dose gehackte Tomaten
  • 1 Dose Gemüsebrühe oder Nudelwasser (einfach die Tomatendose ausspülen und als Maß nehmen)
  • 1 Zehe Knoblauch, fein gehackt
  • 1 TL getrocknete Tomaten (fein gehackt, optional)
  • 1 TL Kapern
  • 1–2 Prisen Thymian
  • Salz, Pfeffer
  • Frisch geriebener Parmesan, Feta, Graviera oder Kefalotiri (als Beilage zum Servieren)
  • Frische Petersilie und/oder Basilikum (als Beilage zum Servieren)

Zubereitung

  • In einer Schmorpfanne oder einem Schmortopf das Olivenöl (1 Tasse) bei mittlerer Hitze erhitzen. Die Zwiebel, Zucchini und Aubergine mit Lorbeerblatt und Peperoncino einige Minuten glasig dünsten und kurz hellbraun anrösten.
  • Dann das Tomatenmark und den braunen Zucker im Öl unterrühren bis es vollständig gebunden ist und kurz mitdünsten lassen.
  • Mit der Dose gehackter Tomaten und einer Dose Wasser ablöschen. Alles gut verrühren, bis eine gebundene Sauce entsteht. Aufkochen lassen.
  • Nun Knoblauch, getrocknete Tomatenstückchen (falls vorhanden), Kapern, Gemüsebrühe und Thymian hinzufügen. Alles mindestens 20 Minuten bei mittlerer bis schwacher Hitze köcheln lassen. Wird die Sauce zu dick, etwas Nudelkochwasser löffelweise hinzugeben.
  • Während die Sauce zu kochen beginnt, die Spaghetti in gesalzenem Wasser kochen.
  • Die Sauce mit etwas kaltem Olivenöl, Salz und Thymian abschmecken.

Anrichten und Garnieren

  • Die Sauce großzügig über die Spaghetti geben: Sie kann entweder direkt im Topf untergehoben und vermischt werden (wer mag, lässt die Pasta dann noch 1 Minute mit der Sauce im warmen Topf ziehen). Alternativ kann die Sauce auch separat auf die Nudelportionen auf die Teller geben und individuell servieren.
  • Mit geriebenem Parmesan, Feta, Graviera oder Kefalotiri bestreuen und mit frischer Petersilie oder Basilikum garnieren.

Anmerkungen und Geschichte

Das Rezept basiert auf der bewährten Geschmackskombination aus Aubergine, Zwiebeln, Knoblauch, Öl, Salz, Tomate und Petersilie, wie sie in Süditalien und Griechenland, (z. B. in der Pasta alla Siciliana) traditionell verwendet wird. Ergänzt wird sie durch passende „Restezutaten“ (Zucchini, getrocknete Tomaten, Kapern etc.), die typischerweise im Vorrat der Familie Pantelidis zu finden sind. Dieses Pastagericht wurde oft gekocht, wenn Platz im Gemüsefach geschaffen werden musste.

Hinterlasse einen Kommentar